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HIS HANSE IT Systeme GmbH

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Profilübersicht

Stundensatz
100 € - 149 €
Unternehmensgröße
11-50
Gründungsjahr
2012
Case Studies
3
Gesprochene Sprachen
Deutsch (German), English (English), Português (Portuguese)

Über HIS HANSE IT Systeme GmbH

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Portfolio

Projekte

Infrastruktur Erneuerung

Case Study von HIS HANSE IT Systeme GmbH

Infrastruktur Erneuerung
Service Provider

Internet und Informationstechnologie

August 2023
November 2023

IT Consulting

-


Beschreibung

Der Kunde wollte seine bestehende, heterogene IT‑Infrastruktur modernisieren, ohne in die Cloud ausweichen zu müssen. Die Unternehmensstrategie verlangte eine On‑Premises‑Lösung, die gleichzeitig zukunftssicher, skalierbar, einfach zu betreiben, ausfallsicher und optimal geschützt ist. Gemeinsam mit dem Service Provider wurde eine hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) aufgebaut, die Server, Storage und Virtualisierung in einer integrierten Plattform vereint.

Kundenwunsch:

  • zwei georedundante Rechenzentren für maximale Ausfallsicherheit
  • einfaches Skalieren durch Hinzufügen von Nodes
  • Virtualisierung auch alter physischer Maschinen
  • Air‑Gap‑Backup + WORM für maximale Datensicherheit
  • schnellste Wiederanlaufzeiten im Desasterfall

Herausforderung

Der Kunde hatte mehrere kritische Punkte, die gelöst werden mussten:

  1. Unklarer zukünftiger Ressourcenbedarf Da das Unternehmen nicht wusste, wie stark es in den kommenden Jahren wachsen wird, war schnelle, einfache Skalierbarkeit Pflicht.
  2. On‑Premises‑Vorgaben aufgrund interner Compliance Cloud war ausgeschlossen, die gesamte Lösung musste im eigenen Rechenzentrum sowie georedundant in einem zweiten Standort laufen.
  3. Minimierung des Personalaufwands Die neue Lösung sollte nahezu autonom laufen, mit automatisierten Updates, Monitoring und Self‑Healing‑Mechanismen.
  4. Alte physische Server mussten weiterbetrieben werden Einige geschäftskritische Systeme liefen noch auf spezialisierter Hardware. Diese mussten virtualisiert und in die neue HCI‑Plattform überführt werden.
  5. Höchste Sicherheit: Air‑Gap + WORM Backups sollten zu 100 % manipulationssicher sein, inklusive: Air‑Gap‑Strategie (nicht dauerhaft verbundene Backup‑Ziele) WORM‑Speicherung (Write Once, Read Many) gegen Ransomware
  6. Extrem kurze Wiederanlaufzeit im Disaster Recovery Bei einem kompletten Standortausfall musste die IT innerhalb kürzester Zeit vollständig im zweiten Rechenzentrum wieder anlaufen.

Lösung

  1. Aufbau eines zweistufigen, georedundanten HCI‑Clusters Zwei vollständig ausgestattete HCI‑Cluster in getrennten Rechenzentren Synchrone / asynchrone Replikation für Hochverfügbarkeit Automatisches Failover & Self‑Healing Zentrale Verwaltung über ein einziges Interface
  2. Nahtlose Skalierbarkeit Cluster kann jederzeit durch zusätzliche Nodes erweitert werden Keine Unterbrechung des Betriebs Ressourcen passen sich dem Unternehmenswachstum flexibel an
  3. Virtualisierung aller Alt‑Systeme Physische Server wurden vollständig virtualisiert Legacy‑Anwendungen laufen stabil und sicher im Cluster vereinheitlichte Backup‑ und Restore‑Prozesse
  4. Air‑Gap‑Backup + WORM‑Speicherung Alle wichtigen Maschinen werden zusätzlich auf einem vollständig isolierten Air‑Gap‑Storage gesichert Keine dauerhaft aktiven Netzwerkverbindung zur produktiven HCI‑Umgebung Schutz vor Szenarien wie: vollständige Verschlüsselung der produktiven Umgebung gleichzeitiger Ausfall beider Rechenzentren interne Sabotage Ransomware, die sich im Netzwerk verbreitet
  5. Notfall‑Serverlandschaft (separat, abgeschaltet, isoliert) Eine gesonderte, ausgeschaltete Alt‑Serverlandschaft wird nur für den Ernstfall vorgehalten Diese Server sind: physisch getrennt standardmäßig ausgeschaltet nicht ans Netzwerk der produktiven Umgebung angebunden Sie dienen im Katastrophenfall als: Rechenleistung Hypervisor‑Kapazität isolierte DR‑Plattform
  6. Full‑SSD‑Technik für sofortigen Start der gesicherten Maschinen Der Air‑Gap‑Storage basiert vollständig auf SSD‑Technologie Dadurch können gesicherte Maschinen im Notfall direkt vom Air‑Gap‑System aus gestartet werden, ohne Restore Start der Notfallumgebung erfolgt: sehr schnell direkt auf den vorgehaltenen Alt‑Servern ohne Abhängigkeit zur produktiven HCI‑Infrastruktur
  7. Automatische Backup‑Funktionsprüfung (Backup Verification) Backups werden automatisch in einer sicheren Testumgebung gestartet Startverhalten, Integrität und Dienste werden geprüft
  8. Vollautomatisierter Betrieb (Managed Service) HIS übernimmt: Monitoring Updates Patching Security Kapazitätsplanung 24/7‑Fehlererkennung
  9. Extrem schnelles Disaster Recovery Failover innerhalb der HCI‑Cluster Bei Totalverlust: Air‑Gap‑Umgebung aktivieren → Alt‑Server (Notfall Umgebung) starten → Maschinen direkt vom SSD‑Storage booten Kritische Systeme laufen in Minuten wieder

Ergebnisse

Ergebnis: Selbst wenn Rechenzentrum A + Rechenzentrum B gleichzeitig ausfallen oder verschlüsselt werden, ist der Kunde in der Lage, innerhalb kürzester Zeit eine vollständige, isolierte Notfallumgebung hochzufahren.

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